Was ist Hypnose?

Mit dem Begriff "Hypnose" wird Kommunikation bezeichnet, die zur Trance führt und auch der Zustand der Trance, der durch hypnotische Kommunikation hervorgerufen wird, kann als Hypnose bezeichnet werden. Die Aussagen "in Hypnose sein" und "hypnotisieren" machen diese beiden Auffassungen deutlich: wenn Sie "in Hypnose" sind, wird dadurch eigentlich das Vorhandensein des Trancezustands ausgedrückt.

 

Dass der Trancezustand als Mittel zur Krankenbehandlung eingesetzt wurde, scheint seinen Ursprung im Yoga des alten Indien zu haben. Viele Erkrankte wurden damals zu Heiltempeln gebracht, wo sie mittels Suggestionen behandelt wurden. Solche Traum- oder Schlaftempel gab es auch im alten Ägypten oder im antiken Griechenland. 

 

Der Name "Hypnose" wurde im 19. Jahrhundert vom altgriechischen Wort für Schlaf (hypnos) abgeleitet, was allerdings -vom heutigen wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen- nicht gerechtfertigt ist. Denn Hypnose wird nicht zu den Schlafphänomenen gerechnet, sondern zu den Wachphänomenen.

 

Mit dem Schlaf hat Hypnose nur folgendes gemeinsam: hypnotische Bilder und Schlaftraum sind wesensgleich. Sigmund Freud sah im Traum noch den Hüter des Schlafs. Heute weiß man, dass auch der Schlaf der Hüter des Traums ist. Man könnte theoretisch auch die Hypnose als Hüterin des Traums bezeichnen, denn in Hypnose arbeitet man mit dem Teil in uns, der auch für unsere Träume zuständig ist.